April 2020: Yes, I can! – Englisch sprechen mal anders

Die Coronakrise treibt uns alle um. Wir alle sind betroffen, von Normalität sind wir weit entfernt.

Nachdem ich selbst mein persönliches Coronatief hatte, habe ich beschlossen, „Yes, I can! – Englisch sprechen mal anders“ online anzubieten, um in außergewöhnlichen Zeiten eine Art Normalität hineinzubringen.

„Yes, I can! – Englisch sprechen mal anders“ adressiert sich an Menschen, die unsicher beim Englisch sprechen sind oder Englisch mit mehr Leichtigkeit sprechen möchten. Es ist ein Mix aus viel freiem Sprechen, Spaß mit Impro und Resilienz (Fähigkeit, Heraus-forderungen gut zu bewältigen und an ihnen zu wachsen). Mehr dazu auf meiner Webseite:  Yes, I can! – Englisch sprechen mal anders – am 20. & 23. April jeweils von 18:30 – 20:30 Uhr

Hier möchte ich euch eine Übung aus dem Training vorstellen.

Im Training ist das eine Paararbeit. Vielleicht findest du jemanden, mit dem/r Du die Übung durchführen kannst, ansonsten führst Du ein Selbstgespräch. Stell Dir vor, Du nutzt die jetztige Zeit für Englisch-Training. Spielregel: „Positive You“ macht Vorschläge, „Negative You“ fängt jeden Satz mit „Yes, but“ an. „Positive You“ bringt immer wieder neue Vorschläge. „Negative You“ geht auf jeden neuen Vorschlag mit „Yes, but“ ein.

  • Positive You: „Hey, why don’t we practise our English online. There are lots of good online English training courses.“
  • Negative You: „Yes but there are so many. It’s difficult to find a good one.“
  • Positive You: „No problem, I can ask a friend. She’s already found a good one. We could do the course together.“
  • Negative You: „Yes but it will be difficult to find a course that suits (passen zu) both of us.“
  • Positive You: „I’ll see to that (ich kümmere mich darum). We could send each other learning material.“
  • Negative You: „Yes but …“ And so on.

Und jetzt wird aus „Negative You“ ein „Positive You“, der/die jeden Satz mit „Yes, and“ beginnt:

  • Positive You: „Hey, why don’t we practise our English online. There are lots of good online English training courses.“
  • Positive You: „Yes, and we could do the course together.“
  • Positive You: „Great idea. Addionally we could start a WhatsApp learning group.“
  • Positive You: „Yes and we could invite other students to join us.“
  • Positive You: „We could send each other learning material.“
  • Positive You: „Yes and …“ And so on.

Beim Training finden die meisten Teilnehmer*innen den „Yes but“-Teil ganz schön erschöpfend, ihre Trainingspartner*in ebenso. Bei „Yes and“ sprudeln sie dann vor Ideen.

Merkt Ihr es? Sprache beeinflusst. Sogar massiv. Denke ich eher in „Yes buts“ oder in ausgewogenen „Yes ands“? Das hat Einfluss auf unser Mindset, unsere innere Haltung. Und damit sind wir bei der Resilienz.
(Interessiert? Mehr auf meiner Webseite: BeBC Coaching & Consulting – Resilienz)

Vor ein paar Jahren haben wir diese Übung bei einem Resilienz-Training in einem Pharmaunternehmen durchgeführt. Die Teilnehmer*innen haben aus „Ja, und“ „Ja, genau“ gemacht, das wurde dann zu einem geflügtelten Worte für die Abteilung.

Übrigens, das Spiel ist aus der Improvisation. Impro bringt in das Training etwas Spielerisches, eine angenehme Leichtigkeit und Ihr trainiert Spontaneität.

Weitere Impulse fürs Englisch lernen findet Ihr auf meinem Blog verteilt, scrollt mal weiter runter, dort findet ihr Spielideen, auch online, für die Zeit während der Coronakrise.

Viel Spaß beim Üben:-)

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