Juni 2020: I just want to live

Quelle: AP/Johnnetta Bryant (aus der Welt.de)

Im aktuellen Zeit-Magazin las ich erstmalig über Keedron Bryant. Seine Mutter hatte ihm George Floyds Todeskampf auf ihrem Smartphone gezeigt. „Es hat mir das Herz zerrissen.“ Den Song „I just want to live“ hat er als Reaktion auf die Ermordung von Georges Flyods auf Instagram gepostet. Mittlerweile wurde dieser Song millionenfach geklickt und unter anderem von Barack Obama und Janet Jackson weiterverbreitet. (Zeit-Magazin vom 18.6.2020, S. 30f) – Keedron ist 13 Jahre alt.

In dem Artikel berichtet er auch von Alltagserfahrungen mit Rassismus: „Kürzlich ging ich mit Freunden die Straße entlang, als ein Pick-up-Truck langsam an uns vorbeifuhr. Zwei weiße Männer saßen darin und riefen Beschimpfungen zu uns herüber.“ Die Männer folgten ihnen und versuchten, sie mit Provokationen in Schwierigkeiten zu bringen. (Zeit-Magazin vom 18.6.2020, S. 30f)

Auf Pitchfork.com findet Ihr einen Bericht über Keedron Bryant, das Video mit dem Lied und den Songtext auf Englisch: Keedron Bryant – I just want to live
Scrollt runter zu dem Bild, in dem Keedron den Liedtext „I just want to live“ in den Händen hält: das Video, das Lied und der Liedtext sind richtig, richtig stark.

Ein paar Vokabeln:
– hunt – jagen
– prey – Beute
– struggle – Kampf
– protect – beschützen
– unequal – ungleich
– sequel – Fortsetzung

Ich träume davon, die Menschen zu ermutigen, für Veränderungen einzutreten. … Ich glaube fest daran, dass wir etwas verändern können. Man muss seiner Bestimmung folgen, seine Möglichkeiten und seine Vorstellungskraft nutzen, darf sich nicht verwirren oder ablenken lassen – dann können unsere Träume Wirklichkeit werden. “ – Keedron Bryant im Zeit-Magazin.

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